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Projekt Duro-Verbund II

Das Projekt Duro-Verbund I wurde im November 2016 erfolgreich abgeschlossen und die Ergebnisse den 39 teilnehmenden Firmen präsentiert.

Ziel des Projektes war es eine möglichst dichte Verbindung zwischen metallischen Einlegebauteilen und Duroplastmaterialien zu erreichen. Beim Teilprojekt „ Stanzgitterumspritzung“ wurde die Dichtigkeit von fünf verschiedenen Duroplast- Materialien in Kombination mit vier unterschiedlichen Stanzgitteroberflächen (Zinn, Silber, Kupfer und Bronze) mittels Heliumleckprüfung getestet. Die Hybridbauteile wurden einem verschärften Schocktest unterzogen. Bei einem Temperaturwechsel von -40°C bis +150°C und einer Überführungszeit von 10 Sekunden blieben die Hybridbauteile 12 Tage mit über 300 Zyklen im Klimaschrank. Mit geeigneten Materialkombinationen konnte bestätigt werden, dass die Hybridbauteile auch nach dem Schocktest benzindicht sind.

Im zweiten Teilprojekt “Duroplast-Thermoplast“ wurde der Verbund von Thermoplasten und Duroplasten untersucht. Auch die Auswirkung der Oberflächenaktivierung und der Auftragen von Haftvermittlern oder die Reihenfolge der Anspritzung wurden bei den Untersuchungen mit einbezogen.

Im Folgeprojekt Duro-Verbund II sollen die oben genannten Untersuchungen erweitert werden. Schwerpunkte hierbei sind die folgenden Themen:

Teilprojekt Stanzgitterumspritzung:

  • Beschichtung der Metalleinleger
  • Untersuchung der Dichtigkeit hinsichtlich der chemischen Beständigkeit
  • Auswirkung von Oberflächenaktivierung und Haftvermittlern auf die Dichtigkeit der Hybridbauteile

Teilprojekt Duroplast-Thermoplast:
  • Herstellung eines Spritzgießwerkzeugs für die Untersuchung des Verbundes zwischen Thermo- und Durchlast
  • Untersuchung der Verbundhaftung in Abhängigkeit der Oberflächenaktivierung, Prozessparameter und der Wirkung von Haftvermittlern
  • Test der chemischen Beständigkeit und der Dichtigkeit des Verbunds