Zero CO2 Bilanz, Recycling, Ecodesign & Nachhaltigkeit standen im Mittelpunkt der Veranstaltung am 13. November 2019, die durch TechnologyMountains und dem Kunststoff-Instituts Südwest organisiert wurde.

Die kunststoffverarbeitende Industrie steht vor neuen Herausforderungen und einschneidenden Veränderungen.
Dies beginnt mit einem VW-Kundenversprechen von Herrn Jost (Chefstratege Volkswagen), dass zukünftig nur CO2-neutrale Fahrzeuge ausgeliefert werden. Ferner stehen die Verarbeiter unter medialem Beschuss, da Antworten zur Vermüllung der Weltmeere und dem intelligenten Umgang mit Kunststoff gegeben werden sollen.
Innerhalb der Tagung wurde schnell klar, dass Kunststoff zu wertvoll zum Wegwerfen ist und die Vorteile stärker in den Vordergrund gerückt werden müssen. Diese Meinung vertritt das Kunststoff-Institut Lüdenscheid mit Herrn Stefan Schmidt, der darüber hinaus auch die Politik und die Verknüpfung der Verarbeiter, Rohstoffhersteller, OEM´s mit den Entsorgern in einem Projekt forciert. Diese Vorgehensweise ist bislang nicht diskutiert und kann der Aufklärung und zielgerichteten Bearbeitung offener Fragen nur hilfreich sein.
Herr Sven Weihe von PlasticsEurope Deutschland erläuterte, welchen Wert Kunststoff tatsächlich hat und welche Herausforderungen und Chancen eine Kreislaufwirtschaft sowie der Blick auf die Ressourceneffizienz bringen.
Herr Stephan Schunkert von KlimAktiv Consulting zeigte auf, dass neben Volkswagen auch Daimler und Siemens sich zu CO2-neutralen Produkten bzw. Fertigungen entschieden haben und dies nur funktioniert, wenn die Zulieferer sich ebenfalls mit ihrem CO2 Footprint auseinandersetzen. Dass bei der Berechnung viele Faktoren wie der Einkauf, Dienstreisen, etc. berücksichtigt werden müssen, stellt schnell dar, dass KMUs in der Anlaufphase oftmals auf externe Unterstützung zurückgreifen müssen.

Dass nicht nur die Konzentration auf ein gutes Ecodesign zielführend ist, sondern auch nachhaltig die Strategien der Unternehmen überdacht und neue Denkanstöße eingebunden werden müssen, zeigte Holger Bramsiepe von Generationendesign.
Herr Weigelt vom GKV TecPart machte nicht nur auf Facharbeitermangel in der Kunststoffindustrie aufmerksam, sondern ermunterte Unternehmen sich Verbänden anzuschließen, um gemeinsam mit der Politik eine Versachlichung der Diskussion im Bereich Kunststoffabfälle zu ermöglichen.
Innerhalb der Veranstaltung wurde großen Wert auf erfolgreiche Umsetzungen gelegt. So begann Herr Wilde von Engel Deutschland damit, wie der Spritzgießmaschinenhersteller der schwankenden Qualität von recycliertem Material entgegnet. Hier stehen spezielle Schnecken, Zylinder und Steuerungstools wie das IQ Weight zur Verfügung, um einen stabilen Einzug, Homogenisierung und eine konstante Teilequalität zu ermöglichen.
Direkt von der K 2019 wurde eine Fertigungslösung live während der Tagung gezeigt, innerhalb derer auf das skinmelt Verfahren zurückgegriffen wurde, um Transportboxen herzustellen, die im Kern aus einem hohen Anteil aus Rezyklat bestanden. Das Material stammte aus dem gelben Sack und zeigt die intensive Auseinandersetzung im Hause Engel zu diesem Thema.
Dr. Matthias Bruch von L. Brüggemann stellte vor, dass auch mit recycelten Materialien höchste Kundenanforderungen erfüllt werden können. Abschließend präsentierte Herr Rainer Fischer von fischerwerke eine erfolgreiche Umsetzung eines grünen Produkts aus dem eigenen Hause.
Abschließend kann gesagt werden, dass alle Beteiligten einer Meinung sind, dass sich der Werkstoff Kunststoff im Umbruch befindet. Kreislaufwirtschaft und Recycling werden in den nächsten Jahren massiv an Bedeutung gewinnen. Der Diskussion um die Vermüllung der Weltmeere muss sich angenommen werden. Zusammen mit den Entsorgern, Verarbeitern und der Politik müssen hier Lösungen erarbeitet werden, auch wenn Europa nicht der (größte) Verursacher ist.

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Auf der kostenfreien Veranstaltung am 28. November 2019 gebe wir Ihnen einen Überblick über unsere bisherigen Untersuchungen und Ergebnisse im Bereich der Hybridtechnik . Weiterhin informieren wir Sie über unsere neuen hybriden Schwerpunkte, die aktuell die Ausrichtung des Kunststoff-Instituts beeinflussen. Impulsvorträge vermitteln Ihnen die wesentlichen Details konzentriert und präzise. Die Referenten stehen im Anschluss für Detailgespräche zur Verfügung.

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Am 19.09.2019 wurde im Kunststoff-Institut Südwest die Firma Engel als 333. Mitglied von Technolgy Mountain feierlich begrüßt. Anwesend waren Herr Albiez von der Schwarzwald-Baar-Heuberg, Frau Glienke von MedicalMountains, Herr Dr. Stallforth von TechnologyMountains, Herr Wilde vom Engel Technologieforum Stuttgart und Herr Fedler vom Kunststoff-Institut Südwest.

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Auf der kostenfreien Veranstaltung am 7. November 2019 gebe wir Ihnen einen Überblick über unsere bisherigen Untersuchungen und Ergebnisse im Bereich der Hybridtechnik . Weiterhin informieren wir Sie über unsere neuen hybriden Schwerpunkte, die aktuell die Ausrichtung des Kunststoff-Instituts beeinflussen. Impulsvorträge vermitteln Ihnen die wesentlichen Details konzentriert und präzise. Die Referenten stehen im Anschluss für Detailgespräche zur Verfügung.

ACHTUNG! Die Veranstaltung am 07.11.2019 ist bereits komplett ausgebucht. Bitte beachten Sie den weiteren Termin am 28.11.2019 und folgen für die Anmeldung dem nebenstehenden Querverweis.

Unsere Veranstaltungstermine für 2020 stehen fest und Sie können ab sofort den Seminarkalender 2020 des Bildungszentrums Südwest über den nebenstehenden Download herunter laden.

Der Kalender erscheint bewusst zu einem frühen Zeitpunkt, um Ihnen eine strategische Planung Ihrer Aus- und Weiterbildungsvorhaben zu ermöglichen.

Selbstverständlich steht Ihnen der Kalender 2019 auch noch als Download zur Verfügung.

Beachten Sie bitte, dass die meisten Seminarinhalte auch wieder als maßgeschneiderte firmenspezifische Weiterbildungsmaßnahme im Kunststoff-Institut oder vor Ort angeboten werden können.

am 13.11.2019 bei Engel in Wurmberg

Themen, die behandelt werden:

  • Rechtliche Rahmenbedingungen für Kunststoffe
  • CO2 Bilanzierung im Unternehmen: Corporate Carbon Footprints, wo steht mein Unternehmen & Optimierungspotentiale
  • Ecodesign: Nachhaltiges Produktdesign – Probleme, Wege, Lösungsansätze
  • Kunststoff für Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft
  • Case-Studys zu den Themen nachhaltige Produktion, Recycling & erfolgreiche Produkte

 Rechtliche Rahmenbedingungen & CO2-neutrale Fertigung

Innerhalb dieser Fachtagung werden Themen aufgegriffen, die aktuell politisch in der Diskussion sind. Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen wird auch die Herstellung klimaneutraler Produkte aufgegriffen. Diese werden aktuell seitens der Politik & OEMs immer weiter forciert und der Verarbeiter hiermit konfrontiert. Final kann aus dieser Diskussion für den Verarbeiter ein Wettbewerbsvorteil erwachsen, wenn er exakt diese Themen für sich aufgreift, um eine CO2-neutrale Fertigung als Marketingvorteil nutzen. Hierzu werden geeignete Tools vorgestellt.

Ecodesign
In diesem Zusammenhang ist auch ein effektives Ecodesign zu nennen. Hier sollen Denkanstöße für die Produktgestaltung gegeben werden, um mit einem intelligenten Einsatz der verfügbaren Ressourcen einen möglichst großen Nutzen entlang der Wertschöpfungskette, bei minimaler Umweltbelastung zu erreichen.

Recycling

Ferner muss das Thema Recycling und nachhaltige Werkstoffe mit einbezogen werden, da hier eine Vielzahl von Verknüpfungen zu den voran genannten Themen vorhanden sind. Nur, was kann man wie umsetzen? Welche Mengen stehen in welcher Qualität zur Verfügung? Hier soll eine Übersicht dargelegt werden, um das kunststoffverarbeitende Unternehmen aufzuklären und Vorteile für das eigene Produktportfolio ziehen zu können.

Case-Studys

Blanke Theorie hilft nicht. Innerhalb der letzten Session wollen wir einen Überblick über erfolgreiche Unternehmensumsetzungen geben.

Das komplette Veranstaltungsprogramm und die Möglichkeit zur online Anmeldung finden Sie über dem nebenstehenden Querverweis.

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Die Maschinenfunktion APC Plus erkennt Prozessschwankungen, die durch verändernde Umgebungseinflüsse oder schwankenden Viskositäten ausgelöst werden, und reguliert diese selbstständig mit Gegenmaßnahmen. Somit können Ausschussquoten reduziert und die Prozessstabilität gesteigert werden. Die Kundenschulung ist mit einem großen Praxispart kombiniert.

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