Das Jahr 2021 ist gezeichnet von Rohstoffverknappungen, wie noch nie. Seit Ende 2020 jagt eine Force-Majeure-Meldung die nächste. Diese beschränken sich nicht mehr nur auf PA 6.6, wie zuletzt 2018, sondern auf diverse Kunststoffsorten, wie PE (-LD wie –HD), PP, ABS, SAN, PA6, PA 6.6, PBT, sowie entsprechende Vorprodukte und Additive, aktuell besonders Kurzglasfasern.

Die Gründe sind vielfältig. Natürlich hat auch hier die Corona-Pandemie die Finger mit im Spiel, aber sie ist nicht der einzige Grund.

In dieser Situation stellen sich viele die Frage: Woher bekomme ich Material, um die Produktion weiter aufrecht erhalten zu können? Kann der eigene Rohstofflieferant nicht liefern und lassen es die Vertragsklauseln zu, kann man über alternative Materialien nachdenken.

Lösungswege und Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie in dem nebenstehenden Downloaddokument oder sprechen Sie uns direkt an.

Die Deutsche Messe AG hat inzwischen ihre Pläne für die Hannover Messe 2022 vorgestellt, die zwar mit einer reduzierten Hallenbelegung geplant wird, jedoch als Präsentformat stattfinden soll.

Das Wirtschaftsministerium des Landes NRW wartet gleich mit zwei Landesgemeinschaftsständen auf, um Unternehmen aus NRW die Möglichkeit einer Messebeteiligung zu geben. Der Landesgemeinschaftsstand „Key Technologies & New Materials“ wird dabei unverändert im „Future Hub“ (Halle 17) geplant. Die Landesgemeinschaftsstände Factory Automation und Digital Factory werden zu einem großen Gemeinschaftsstand (voraussichtlich in Halle 7) zusammengefasst.

Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid wurde seitens des Wirtschaftsministeriums des Landes NRW angesprochen, im Sinne des Netzwerkgedankens Unternehmen, Institute oder Start-ups aus Nordrhein-Westfalen auf die Möglichkeit einer Messebeteiligung auf den Landesgemeinschaftsständen NRW hinzuweisen.

Die Standgebühren betragen nur 5.200 € zzgl. Mwst. Für Start-ups gelten weitere, vergünstigte Konditionen.

Insbesondere bietet die Hannover Messe die Möglichkeit Kontakte mit Kunden und potentiellen Projektpartnern zu knüpfen, die man auf den einschlägigen Fachmessen nicht antreffen würde. Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid nutzt seit vielen Jahren dieses Angebot des Ministeriums, mit überschaubaren Budget und geringem Aufwand auf der Hannover Messe präsent zu sein. Und Hand aufs Herz – die Vermarktung von Projekten, Innovationen und Produkten bedarf einer physischen Plattform, um Geschäftserfolge verbuchen zu können.

Das Interesse einer möglichen Teilnahme sollte dem Ministerium bis spätestens zum 14.12.2021 mitgeteilt werden (Stichwort „KIMW“). Ansprechpartner ist Tanja Müller, Projektleiterin im Messereferat des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen: tanja.mueller@mwide.nrw.de, Tel. 0211/61772-649.

Eine verbindliche Anmeldung ist damit zunächst nicht verbunden. Erst nach der 1. Ausstellersitzung im Januar muss eine verbindliche Anmeldung des interessierten Unternehmens erfolgen.

Nutzen Sie die Chance auf der Hannover Messe 2022 präsent zu sein!

Die KIMW Forschungs-gGmbH beschäftigt sich seit längerem mit der Beleuchtungstechnik an Bedieneinheiten z. B. für automobile Innenräume.
Zwei ausgewählte, geförderte Forschungsprojekte unter dem Titel FIM-OLED und DekOLED stellen wir Ihnen in dem nebenstehenden Downloaddokument ausführlich vor.

Die Projekte werden gefördert durch:

Die neue DIN SPEC 91446, die durch Initiierung von Cirplus mit dem Kunststoff-Institut und vielen weiteren Partnern erstellt wurde, ist der neue Standard zur einfacheren Qualifizierung und besseren Vergleichbarkeit von Rezyklaten und wurde heute veröffentlicht

Weitere Informationen erhalten Sie per nebenstehendem Link-Tip.

Das Kunststoff-Institut stellt sich lackiertechnisch neu auf. Die in die Jahre gekommene Roboterlackieranlage wurde verkauft und durch eine kompaktere und flexiblere Lösung ersetzt. Mit dem APL 2.3 Lackierautomaten der Fa. Oerter Applikationstechnik können in Zukunft reproduzierbare Applikationen für Prüf- Messaufgaben sowie physikalische Tests verschiedener Beschichtungsstoffe umgesetzt werden. Ergänzt wird der Lackierautomat mit einer neuen halbgeschlossenen Lackierspritzwand. Durch Herausfahren des Automaten aus der Kabine kann die Kabine zur manuellen Lackierung verwendet werden. Durch die Arbeitsbreite der Kabine von ca. 2 Meter können nun größere Bauteile handlackiert werden. Aktuell werden im Zuge des Umbaus der Boden sowie die Wände des Lackierraums im AOT erneuert.

Am 27.10.2021 hat eine irakische Delegation mit Vertretern aus der chemischen Industrie das Kunststoff-Institut Lüdenscheid besucht und war insbesondere von den Prüfmöglichkeiten des Instituts begeistert. Der Besuch wurde über die technische Universität Dortmund initiiert und das Kunststoff-Institut hat den hohen Praxisbezug und die Nähe zur kunststoffverarbeitenden Industrie herausgestellt.
In Zukunft sollen nun engere Geschäftsbeziehungen insbesondere im Prüfsektor aufgebaut werden.

Das Kürzel WdZ wird in Zukunft hoffentlich häufiger genannt werden, wenn es um das Thema Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit im Bereich der Kunststofftechnik geht. In einem bisher einmaligen Konsortium mit Teilnehmern wie REMONDIS und dem WUPPERTAL-INSTITUT werden
zukünftig umfangreiche Untersuchungen für alternative Werkstoffe umgesetzt und sollen so dem Namen des Forums gerecht werden.

Institut kompakt