Im Juli 2022 startet das Kunststoff-Institut Lüdenscheid mit dem neuen 1,5 jährigen  Verbundprojekt Recycling.

Das Verbundprojekt Recycling beschäftigt sich mit grundlegenden Fragestellungen rund um das Thema Rezyklat und beleuchtet dabei u.a. Schwerpunkte wie politische Rahmenbedingungen, Verfügbarkeit, Rezyklat-Qualität und -einsatzmengen.

Warum Sie teilnehmen sollten:

  • Frühzeitiger Einstieg in das Thema Rezyklat-Einsatz
  • Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit bei zukünftigen Gesetzgebungsänderungen
  • Nachweis frühzeitiger Aktivitäten für bereits bestehende und kommende OEM-Forderungen
  • Reduktion des CO2-Fußabdrucks der eigenen Kunststoffprodukte
  • Beleuchtung neuer Geschäftsmodelle im Kontext Rücknahmesysteme
  • Nachweis der Nachhaltigkeit für Ihr Marketing und Öffentlichkeitsarbeit

Folgen Sie dem Querverweis und erfahren Sie mehr über das Projekt.

Das in Schwerte geplante Werkstoffforum der Zukunft kann nun einen Förderantrag im Rahmen des 5-StandorteProgramms stellen. Die Experten aus dem Strukturstärkungsrat bescheinigten dem Projekt, das vom Kunststoff-Institut Lüdenscheid für die mittelständige Wirtschaft NRW GmbH, in Kooperation mit der ZENIT GmbH, dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH, Remondis Recycling GmbH & Co. KG, der Stadt Schwerte und der TechnopPark und Wirtschaftsförderung Schwerte GmbH entwickelt wurde, positive Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte sowie einen besonderen Nachhaltigkeitsaspekt. „Ich freue mich sehr, dass es uns im Kreis Unna mit vereinten Kräften gelungen ist, für ein weiteres Projekt eine Förderempfehlung zu erhalten“, freut sich WFG-Geschäftsführer Dr. Michael Dannebom, der das Projekt im Strukturstärkungsrat vorstellte.

Zum Projekt: In Schwerte soll ein Forum für die nachhaltige Werkstoffnutzung geschaffen werden. Dabei sitzen Vertreterinnen und Vertreter der Kunststoffindustrie, der Kreislaufbranche, von Umweltorganisationen und Prüforganisationen erstmalig an einem Tisch und verfolgen ein und dasselbe Ziel: Kunststoffe sollen in hohem Maße recycelt werden und an vielen Stellen durch neue und sinnvollere Materialkombinationen ersetzt werden. Darüber hinaus sollen am Markt befindliche Kunststoffprodukte klassifiziert werden. Der Fokus liegt für das gesamte Projekt allerdings nicht auf dem Verpackungssektor, sondern eher im Bereich des Einsatzes von technischen Kunststoffen in den Industriekreisläufen.

Das 5-Standorteprogramm
Der Kreis Unna ist vom geplanten Ausstieg aus der Steinkohleverstromung mit vier Kraftwerken in Lünen (2), Werne (1) und Bergkamen besonders hart getroffen. Um die Wertschöpfungs- und Beschäftigungsverluste aufzufangen, die mit den Kraftwerkschließungen für den Kreis Unna einhergehen, stellt der Bund über das so genannte 5-StandorteProgramm für den Kreis Unna und die Städte Hamm, Herne, Duisburg und Gelsenkirchen bis zu 662 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung. Mit dem Geld sollen innovative Projekte auf den Weg gebracht werden, um neue Perspektiven für den Wirtschaftsstandort zu schaffen. Um einen Förderantrag für diese Strukturfördermittel aus dem 5-StandorteProgramm zu stellen, benötigen Projekte zunächst eine Auszeichnung mit drei Sternen durch den Strukturstärkungsrat. Das ist dem Projekt „Werkstoffforum der Zukunft“ nun gelungen. Konkret heißt das: Die Experten aus dem Strukturstärkungsrat bescheinigen dem Projekt eine hohe Innovationskraft und positive Auswirkungen auf Wertschöpfung und Beschäftigung im Kreis Unna und darüber hinaus. Außerdem konnte das Projekt in Bezug auf das Thema Nachhaltigkeit punkten.

Institut kompakt